Wenn’s mal nicht glatt läuft! – Stressfaktor Cellulite Part 1

Wenn’s mal nicht glatt läuft! – Stressfaktor Cellulite Part 1

Ich schlage meinen Taschenkalender auf und blättere durch die Wochen. Der April ist fast passé, der Mai steht vor der Tür und beim Lesen des Wortes „Juni“ wird mir gleich ganz warm ums Herz. Der 21. 06. 2016 ist mit einem fetten Kugelschreiberherz doppelt und dreifach umkritzelt und ich werde „dezent“ darauf hingewiesen, dass bald Sommeranfang ist. Endlich wieder der betörende Geruch von Sonnencreme auf der Haut, barfuß auf dem glühenden Asphalt schlendern, ein gemütliches Grillerchen an der Spree oder vorm Späti sitzen und Wassereis essen bis spät in die Nacht. Und aufgrund von akuter Strandbedürftigkeit und Sonnenhungrigkeit kramen wir unsere Bikinis aus den Schränken und hoffen nun auf das Beste 🙂

 

Aber wie oft schmeisse ich mich nach dem Winterschlaf in den Bikini und sage: „Läuft bei dir! Prädikat „Strandtauglich“ ausgestellt!“? Nie! Die Haut ist noch nicht gebräunt und sowieso möchten meine Beine nicht so wie ich das gern hätte. Jetzt dreht und wendet man sich vor dem Spiegel, auf der Suche nach dem nachsichtigen Licht. Aber die kleinen frechen Dellen und Hügelchen wollen nicht weichen. Pure Ernüchterung ahoi!

 

Die meisten Frauen setzen sich mit dem Thema Cellulite auseinander. Die Fettablagerungen sind  besonders an Armen, Schenkeln und Po present. Gründe für diese Merkmale sind vielseitig: es kann an einem Mineralienmangel im Körper liegen und auf eine Übersäuerung basieren. Auch Übergewicht, aber insbesondere eine Bindegewebsschwäche ist für diese Hautunebenheiten zuständig. Die Haut von Frauen ist elastischer, denn unsere Gewebsfasern verlaufen parallel anstatt netzartig, wie es bei Männern der Fall ist (ungerecht, nicht wahr!? hihi). Wenn sich nun Fettzellen, sogenannte Litozyten, vergrößern (und diese können sich bis zum 200fachen ihrer Größe aufpumpen!), dann drücken sie sich durch eben diese Kollagenfasern. Das ist der Grund für die kleinen Ärgernisse an Beinen, Hintern und Bauch. Aber machtlos sind wir keinesfalls. Durch eine bedachte Ernährung, genügend Bewegung und die richtige Bodypflege können die (Cellulite-) Wogen geglättet werden!

 

Also haben Iria und ich uns ganz waghalsig ins Beauty- Getümmel geschmissen und sind dem Versprechen der Schönheitsindustrie gefolgt, eifrig auf der Suche nach DEM Wundermittelchen. Unsere dm- Körbchen haben wir je mit einem Peeling (Traclemoon) und einer Massagebürste/ einem Massagehandschuh bestückt. Iria hat sich zudem mit Bi- Oil gegen Dehnungsstreifen eingedeckt. Ich habe mir Algenwickel von Balea gekauft und meinen Einkauf mit einem Anti- Cellulite- Öl von Garnier komlettiert.

 

Get the Wellness- Party started!

Bevor ich mit den Algenwickeln anfange, muss die Haut gereinigt werden. Nach dem normalen Abduschen führt ein InDusch- Peeling zum Abtragen von Hautschüppchen bei. Diese ist wie eine normale Duschcreme anzuwenden und ist deswegen super zeitsparend und für den täglichen Alltags- Gebrauch optimal. Mit der Massagebürste kann das Peeling sanft anmassiert werden und führt zur besseren Durchblutung des Bindegewebes. Kleiner, aber nicht so feiner Tipp: beim Duschen zwischen warmen und kalten Wasser wechseln, regt die Durchblutung zusätzlich an. Mit dem kalten Abspülen sollte die Badesession beendet werden. Nichts für prädestinierte Warmduscher!

 

Nun habe ich die Algenpackung von BALEA am Wickel! Diese Röllchen gibt es paarweise, sodass für jedes Bein ein Tuch verwendet werden kann. Die Anwendung ist sehr easy: wenn man den Dreh raus hat, dann braucht man zehn Minütchen um sich vollständig einzupacken. Einfach am Knie starten, den Anfang festhalten und dann wickeln, wickeln, wickeln. Die Hüften und der Po werden auch bedeckt. Das Ende des Tuches einfach in eine Lage hineinstecken. Das andere Bein wird genauso behandelt und fertig ist der Mumien- Look! Die Einwirkzeit beträgt 10 Minuten und kann danach leicht abgewickelt werden. Ein Handtuch sollte man dabei immer in greifbarer Nähe haben, denn die Tücher sind, logisch, recht nass durch das Thermalwasser und das Meersalz. Zusätzlich wurden sie in pflegenden Wirkstoffen getränkt.

 

 

Mein Eindruck: richtig angenehm auf der Haut, die Wickel sind irre kühlend (ich fühle mich, als hätte ich großflächig Zahnpasta aufgetragen), was sehr wohltuend ist, gerade bei schweren und geschwollenen Beinen. Der Geruch ist sehr angenehm und überhaupt nicht gewöhnungsbedürftig (und bei dem Wort Alge war ich kritisch). Das Tragegefühl ist auch comfortable, denn es fühlte sich wie eine Strumpfhose an:)

Das Endergebnis: Die Haut ist wunderbar befeuchtet, sie fühlt sich sofort zarter und frischer an, wenngleich keine optische Verbesserung zu sehen ist (wovon auch niemand ausgegangen ist nach einmaliger Anwendung). Der Tipp des Herstellers: kontinuierliches Anwenden, will heißen, einmal die Woche, einen Monat lang. Ich befinde mich im Selbstversuch und lasse euch alles über meine Erfahrungen wissen:)

 

Nach der Algenwickel- Behandlung öle ich die Beine plus Po mit dem Garnier- Bodytonic ein, da sie eine sofortige Straffung der Haut und eine äußere Milderung der Cellulite verspricht. Dieser Balm besteht aus ätherischen Ölen von Zitrone, Mandarine und Grapefruit. Mit leicht kreisenden und knetenden Bewegungen oder aber durch leichtes „Einbürsten“ mit der Massagebürste kann sie aufgetragen werden. Ich entscheide mich für die Bürste und empfinde sowohl das Gefühl, als auch den Geruch und Konsistenz als angenehm. Der Geruch ist, wie die Inhaltsstoffe schon versprechen, sehr frisch und frühlingshaft. Die Konsistenz ist recht ölig und zieht langsam ein. Also einölen, in die Hose schlüpfen und los ist nicht drin. Ich verwende das Tonic nun morgens und abends und warte zwei Wochen, denn dann sollen die äußeren Anzeichen von Cellulite gemildert sein.

 

Wie ein aufgeregtes Kind am Weihnachtsabend laufe ich nun täglich morgens vor den Spiegel und drehe und wende mich, immer noch auf der Suche nach dem nachsichtigen Licht. Mal schauen, was passiert! In einem Monat gibt es ein ausführliches Update!

Ich kann warten, bis zum 21.06.2016 habe ich ja Zeit 🙂

 

 

Nachtrag: Ich ändere mein Ernährungsprogramm bzw verschärfe es, indem ich versuche, möglichst auf Salz und Zucker zu verzichten (es verkleben die Hautzellen, die Elastizität lässt nach), ich nehme besonders viel Flüssigkeit wie Wasser oder Tee zu mir, die Aufnahme von Vitamin C und E, Ballaststoffen, Mineralstoffen und Proteinen ( z.B Eiweißshakes) sind besonders wichtig. Auch säurebildende Nahrungsmittel wie Alkohol oder Fleisch versuche ich zu vermeiden. Basische Lebensmittel, wie zum Beispiel Gemüse, schränken den Prozess der Cellulitebildung ein. (Betonung liegt stets auf Wort „Versuch“, da es mir besonders schwer fällt, meine Ernährungsgewohnheiten zu ändern)

Ich versuche durch kontinuierliche Bewegung, meinen Körperfettanteil zu reduzieren und somit den Cellulitedellen den Gar aus zu machen. Körperliche Betätigung wirkt durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend, hautstraffend und entsäuernd. Wie bereits in einem anderen Artikel beschrieben, befinden wir uns im Lauftraining für den AVON women run am 21. 05. 2016, sodass ich mich zur Zeit besonders auf das Ausdauertraining konzentriere. Durch Joggen, schwimmen oder Fahrrad fahren kann das Körperfett regelrecht schmelzen, sodass die Cellulite eh keine Chance mehr haben kann und wir fabelhaft vorbereitet in den Sommer 2016 starten können:)

 

Also, auf geht’s Ladies, abgerechnet wird am Strand! 🙂

Schriftzug stay fabulous Diamant

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2 Comments

  • Kasia :) 4. Juni 2016 at 12:10 pm

    Mädels, danke für Eure Tipps. Ich werde demnächst das Massage-Handschuh ausprobieren. Ich habe bereits schon 2mal den Algenwickel von Balea benutzt und ich bin wirklich begeistert!

    Liebe Grüße

    Eure Kasia <3

    • Iria 4. Juni 2016 at 8:43 pm

      Hey Kasi, schön, dass du vorbei schaust. Lass uns auf jeden Fall wissen, wie die Handschuhe für dich sind. Im Kampf gegen die blöde Orangenhaut müssen wir doch zusammen halten =)

      Liebe Grüße

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