Stay motivated – 10 stressfreie Tipps gegen den inneren Schweinehund

Stay motivated – 10 stressfreie Tipps gegen den inneren Schweinehund

Bekanntes Szenario: ich liege im Bett und rolle mich nochmal schwermütig auf die Seite, um das Nachttisch-Licht auszuknipsen, ehe ich sanft in die Träume gleiten möchte. Augen zu! Licht aus!… SPOT AN! Hier das kleine tägliche Revue-passieren-lassen. Ich fasse meine Aktivitäten vom Tag nochmal zusammen und befinde sie für soweit, so gut. Doch gern quetscht sich dann das schlechte Gewissen hinein und wirft Fragen in den Raum, ob man denn heute über dem Kalorienbedarf geschlemmt hat und ob es nicht eigentlich Zeit war für den Legday und warum man stattdessen auf dem Sofa saß, he!? Dann fängt das harte Mahlzeiten-Jonglieren an und die Suche nach DER plausiblen Ausrede für das Fernbleiben vom Fitnessstudio.

Aber warum der ganze Stress? Warum steht nun das schlechte Gewissen vor mir, tippt ungeduldig mit dem Fuß auf dem Boden und schaut mich so vorwurfsvoll an mit verschränkten Armen?

Weil wir uns gern unter Druck setzen! Wir planen alles Mögliche: keine Kalorien ab 18 Uhr, der Pilateskurs um halb acht, ja die ganze Woche ist oft genauso durchgestylt! Festgesteckte Ziele und ein durchgeplantes Wochenprogramm sind sehr hilfreich, um kontinuierlich und langfristig Erfolge erkennen zu können. Gerade am Anfang, wenn der Gang ins Gym noch nicht zur Routine geworden ist, sollten ganz klare Trainingstermine im Kalender stehen. Um eine gewisse (und äußerst wichtige) Regelmäßigkeit in die Nahrungsmittelzufuhr zu bekommen, können kleine App-Helferlein wahre Wunder bewirken. Diese erinnern dich automatisch ans Essen und mithilfe eines Ampelsystems informieren sie dich über die Wertigkeit deiner Mahlzeiten (ich nutze zum Beispiel supergern „Noom“ … dazu in einem anderen Artikel mehr).

Aber an dieser Stelle atmen wir erst einmal durch… den Druck nehmen wir uns jetzt selbst.

Viele Fitness- Anfänger merken mit der Zeit, dass dieses selbst gesetzte Pensum nicht zu schaffen ist und die auflammende Motivation im Nu verpufft. Ich spreche hier aus Erfahrung, denn ich habe eine richtige On- Off- Beziehung mit meinem Fitnessstudio geführt. Vollgas am Anfang, Resignation nach zwei Monaten. Die Pausen zwischen den Motivationsschüben betrugen circa ein Jahr und das „Wiederreinkommen“ ist sehr viel schwieriger, als das Dabeibleiben. Und ist man im routinierten Sport- Mode, dann fürchtet man, eben diesen zu verlieren und „total raus“ zu sein. Aber ganz so schnell geht dies ja zum Glück nicht.

Dennoch: kleine Verschnaufpausen sind richtig und wichtig! Es gibt Tage, an denen sind wir hochmotiviert und es gibt Tage, die kosten uns Überwindung für Fitness oder clean Eating. Doch sollte man sich auch diejenigen Ausnahmen gönnen, an denen wir uns so gar nicht aufrappeln können und mit denen wir unsere ach so heiligen Workout-Pläne zunichtemachen! Denn sind wir ehrlich: solche Durchhänger haben wir doch alle mal, oder? Zu müde vom Tag, es gibt ein verlockenderes Abendprogramm oder es ist schlicht und einfach nur zu kalt und grau draußen, um nochmal ins Sportstudio zu hüpfen. Das sind die Situationen, in denen unsere Motivation nackig und mit einem Cocktail über die Wiese läuft… und das darf sie dann auch ausnahmsweise.

Doch bitte bedenke, dass diese „Cheat Days“ sich nicht einbürgern dürfen und eine absolute Notfalllösung bleiben! Sie sollen dazu dienen, sich selbst den Leistungsstress zu nehmen und auf den eigenen Körper zu hören, wenn der partout streikt und seine Verschnaufpause einfordert. Aus meinem Erfahrungsschatz kann ich berichten, dass ich einen Ausgleich schaffe, wenn mich dieses Motivationstief ereilt: entweder achte ich an einem sportfreien Tag besonders auf die Ernährung (und ja, clean eating kann einfacher sein, als man sich vorstellt) oder nach einer kulinarischen Gönnung lege ich einen Extra-Tag mit Ausdauertraining ein. Diese Balance funktioniert zuweilen ganz wunderbar und nimmt die Last von den eigenen Schultern.

Doch jeder Körper tickt anders. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte. Es geht um dich und dein Verständnis von Wohlfühlen! Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein gesunder Lebensstil unser Wohlbefinden steigert, so finden wir Zufriedenheit in täglichen Workouts im Gym und einer gesunden und bewussten Ernährung. Trotz alledem bestätigen Ausnahmen die Regel und wir trainieren nicht nach einem 100% strikten Plan, wenn es die Motivation oder der Drang nach einer Gönnung nicht zulassen. Im Mittelpunkt steht immer das „Sich- in- der- eigenen- Haut- wohlfühlen“, also lass auch einmal alle fünfe gerade sein und lehn‘ dich zurück.. tu‘ dies aber sehr bewusst und in Maßen.

(für die Extraportion Motivation – Motivierende Sprüche auf Pinterest auf unserer Pinnwand – viel Spaß beim Stöbern!)

Bis danni

Schriftzug stay fabulous diamond

10 knackige Tipps für den täglichen Motivationsschub

  • Packe die Sporttasche bereits am Vorabend und mit zur Arbeit oder Uni nehmen, am besten bereits die Sportklamotten unter dem Alltagsdress tragen
  • Schnapp dir deinen Gymbuddy, gemeinsam ist man immer stärker
  • Melde dich doch mal in sozialen Medien an, besonders bei Instagram findest du tägliche Motivation und Vorbilder
  • Lade dir Apps herunter, die dich auf deinem Weg unterstützen: egal, ob allgemeine Motivation (App: Fabulous… wie passig 😀 ), Ernährungsapps (z. B. Noom) oder Sportapps (z. B. Nike Training Club)
  • Sogenannte „Cheat Days“, an denen einmal in der Woche geschlemmt werden kann, wozu man Lust hat
  • Dokumentiere dich und deinen Weg in regelmäßigen Abständen: es muss nicht das öffentliche „Tagebuch-führen“ auf Instagram sein, lege dir ein (digitales) Notizbüchlein an und schreibe Erfahrungen, Gefühle, aber auch Rezeptideen und Trainingstipps hinein
  • Für die Vergesslichen im Supermarkt: speichere dir eine Einkaufsliste mit den Basic- Artikeln im Handy ein (wunderbar mit der supersüßen Planning- App Cumo), so kannst du dich am gesunden Einkaufszettel entlanghangeln oder schweifst nicht im TK- Regal ab
  • Nimm auch mal Komplimente und Zuspruch von anderen an: das motiviert enorm, wenn andere innere und äußerliche Veränderungen bemerken
  • Geh im Fitnessstudio ausgiebig duschen und zelebriere es als dein persönliches Wellness- Programm mit sämtlichen Pflegemittelchen oder entspanne dich in der Sauna
  • Bleibe auch mal auf der faulen Haut liegen.. wie wir ja bereits erläutert haben, ist dies Balsam für die Seele:)

About the Author

Leave a Reply

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.