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Proteinshakes – mit diesen Tipps findest du den Richtigen

Proteinshakes – mit diesen Tipps findest du den Richtigen

Nach mehr als einem Jahr harter Arbeit und viiiiiielen verschiedenen Proteinshakes möchten wir einen kleinen Erfahrungsbericht erstellen und für all die Unsicheren vielleicht ein wenig Licht ins Dunkle bringen.

Habt ihr euch auch schon einmal in so einem Fitness-Zubehör-Geschäft gefragt, was ihr da eigentlich macht? Und vor allen Dingen ob der Verkäufer euch nicht einfach irgendeinen Schnulli aufquatschen will? Man sieht schöne bunte Verpackungen, abenteuerliche Geschmacksrichtungen und unbekannte Namen.  Whey, Whey Isolat, Mehrkomponenten Protein, Casein. Man steht dort, weiß nicht so recht wohin und kauft das erstbeste, was einem empfohlen wurde. Nachher nicht schlauer als vorher, aber immerhin `ne Menge Geld für Proteinshakes da gelassen.

Wir kennen es nur zu gut und sind umso glücklicher einen Laden gefunden zu haben, mit einem Mitarbeiter, der auch bei noch so blöden Fragen eine kompetente Antwort parat hat. Wenn ihr euch hier wieder erkennt und euch nicht ganz sicher seid, welches Produkt für euch das Richtige ist, dann solltet ihr nun besonders aufpassen. Für die Ungeduldigen, hier schon einmal der Link zum Shop von Vitalymp und der Rabatt vom Store unseres Vertrauens: Inshape10

Warum eigentlich Proteine?

Proteine sind die Bausteine, die wir brauchen, um unsere Muskeln aufzubauen und stärker zu machen. Man kann es sich praktisch vorstellen wie Risse im Muskel, die wir uns durch das (hoffentlich harte und schweißtreibende) Training zufügen und mithilfe des Eiweißes wieder verschließen. So weit, so gut. Proteinshakes enthalten viel Eiweiß für den Erhalt bzw. den Aufbau von Muskeln. Da diese jedoch zuerst abgebaut werden, anstatt der verhassten Fettpölsterchen, muss dieser Muskelreduktion Einhalt geboten werden.. das Zauberwort lautet also Proteine SHAKEN SHAKEN SHAKEN!

Proteine verstecken sich in allerhand Lebensmittel, die wir sowieso schon vermehrt zu uns nehmen. Doch irgendwann im Laufe unseres Prozesses haben wir uns nach Ergänzungsmitteln umgesehen, weil’s einfach und schnell ist und weil wir gerne Neues ausprobieren. Da rückten dann ganz klar solche Pulver in den Fokus.

Die Pulver sind zumeist Casein Protein oder Whey Protein und sind die Hauptbestandteile der handelsüblichen Milch. Sie werden nicht künstlich hergestellt, sondern aus Kuhmilch gewonnen. (Womit wir schon einmal eines der vielen Vorurteile beseite schaffen wollen)

Casein Protein oder Whey Protein? Oder beides?

Trotz gleichen Ursprungs haben sie unterschiedliche Wirkungszeiten. Casein ist ein langsames Protein, Whey ein Schnelles. Für ein besseres Verständnis kann man sich folgendes vorstellen: Beim Whey werden die Aminosäuren sozusagen im Expressversand direkt zu dir geliefert, während das Casein eher einem DHL-Boten auf einem Fahrrad gleicht und sie beim Nachbarn abgibt.

Wann also welches?

Whey bedeutet Molke und weist einen geringen Kohlehydrat- und Zuckeranteil auf, sprich: es ist low carb. Dieses Molkeprotein trägt zur Muskelerholung nach der Trainingseinheit und zum Muskelaufbau bei. Es eignet sich eher nach dem Sport für eine schnelle Eiweißversorgung im Körper.

Casein hingegen macht sich sehr gut als Mahlzeitenersatz, da es von der Konsistenz her eher cremig ist und länger satt macht. Ob als Proteinshake oder sogar Pudding (dazu eignet sich das Day and Night Casein von Weider hervorragend) ist es auch als Abendessen ideal. Sozusagen als Proviant für die Nacht, denn das Casein gibt stetig Eiweiße an den Kreislauf ab. Gerade beim Abnehmen ist dieses Produkt eine gute Unterstützung, wenn es um Ersatz für Mahlzeiten geht.

Vorteile von Proteinshakes beim Zu- und Abnehmen

Vorteil 1: Heißhunger adé

Nunja, man fängt doch immer klein an, oder!? Der Geschmack ist uns extrem wichtig, denn Proteinshakes lassen sich super nutzen, um diesen elenden Heißhunger auf Süßigkeiten zu verhindern. Meist kommt dieser ja abends, die beste Zeit um sich einen Über- Nacht- Shake zu zaubern. Die Auswahl an Geschmäckern ist nahezu grenzenlos und die Hersteller sind superinnovativ – von klassischen Varianten wie Vanille zu abgefahrenen Versionen wie Strawberry Cheesecake. Es wird sogar empfohlen, die abendliche Mahlzeit durch solch ein Getränk zu ersetzen. Gelegentlich mache ich das auch so, jedoch nur der Faulheit wegen..

Ob dick oder dünn, Zunehmen oder Abnehmen, so eine Heißhungerattacke hatten wir doch alle schon. Und so lange wir unsere empfohlene Menge an Eiweiß pro Tag nicht überschreiten, ist diese Alternative auch überhaupt kein Problem.

Vorteil 2: an Einfachheit nicht zu schlagen

Nadja nimmt ihren Proteinshake morgens meist auf dem Weg zur Arbeit mit. Füll‘ dir doch deine Portion Pulver in eine kleine Tupperdose und die Milch in deinen Shaker, dann kannst du jederzeit mixen. Im Handumdrehen – das im wahrsten Sinne des Wortes – ist deine Zwischenmahlzeit fertig.. und du stehst nicht einmal eine Minute in der Küche 🙂 Der Proteinshake – dein kleiner Begleiter, der sich auch im stressigsten Alltag einbauen lässt. Auch hier ist wieder egal welches Fitnessziel du anstrebst.

Vorteil 3: Kalorien sparen oder horten

Die Shakes haben neben einem hohen Proteinwert wenig Kohlehydrate und Fette, was zu einer negativen Energiebilanz führt. Natürlich hat jedes Produkt andere Werte, deswegen studiere genau die Wertetabelle. So oder so eignen sie sich hervorragend als Ersatzmahlzeit, wenn man Kalorien sparen will.. oder als Zusatzmahlzeit, wenn die Kalorien noch nicht geschafft sind für einen Tag.

Nadjas Abnehmstrategie

Nun zu meiner Abnehm- Strategie ohne Muskeln einbüßen zu müssen: Ich kombiniere ein Whey- Produkt und Casein miteinander. Dabei benutze ich (seit neuestem) nur Wasser anstatt der Milch, da Wasser die kalorienärmste Variante darstellt. Mein liebstes Whey- Produkt ist das Anabolic Protein Fusion von Peak und das Micellar Casein von ESN.

Proteinpulver Anabolic Protein Fusion von Pea

Mein absoluter Whey-Favorite ist das Anabolic Protein Fusion von Peak, welches sowohl mit Milch, als auch mit Wasser getrunken werden kann. Ich habe beide Varianten getestet und beide schmecken richtig gut und sehr nach Peanut Butter, was ich als Naschkatze gerade zum Frühstück angenehm finde. Noch besser ist der Fakt, dass die Mischung mit Wasser nahezu genauso intensiv wie die Milch-Version schmeckt. Der Geschmack ist auch längerfristig angenehm (bin jetzt in meiner dritten Woche), denn nichts ist so nervig, wie ein Proteinpulvergeschmack, der dir nach einer Woche zum Halse heraushängt!

Die Werte sind sehr gut: mit 87 % Eiweiß und nur 3 g Kohlehydraten weist dieses Pulver sehr gute Werte auf. Im besten Fall, mit Wasser, nimmst du 110 Kalorien zu dir. Fügst du anstatt des Wassers nun Milch hinzu kommst du auf deine 249 Kalorien. Die Löslichkeit des Pulvers überzeugt ebenso, es gibt keine Klümpchen.

WerteAnabolic Protein Fusion Peak
Proteinpulver Micellar Casein ESN

Das Micellar Casein von ESN ist mein Liebling, wenn es um das Thema Casein-Protein geht, denn dieser sättigt mich und schmeckt angenehm. Ich liebe alles, was mit Schokolade zu tun hat und dieser Geschmack überzeugt mich. Doch bitte bedenke, dass wir keinen Kakao trinken werden, denn diesen Geschmack trifft er tatsächlich nicht 🙂

Mit Wasser funktioniert der Proteinshake auch wunderbar und ist deswegen nicht so schwer wie mit Milch. Das macht es gerade zum Abend hin verträglicher, jedoch ist die Konsistenz zähflüssiger und verfestigt sich immer weiter, je länger du ihn fertiggemixt stehen lässt (dann kannst du irgendwann Pudding löffeln).

Proteinpulver Micellar Casein ESN

Das kalorien- und fettarme Getränk bringt mit Wasser gemischt 113 Kalorien mit sich. Das Schmankerl an diesem ESN Micellar Casein ist, dass es ein Total Milk Protein (TMP) ist, das bedeutet:  beide Protein-Komponenten (Whey, mizellares Casein) sind vertreten. Dadurch kann man dieses Produkt auch als „Allrounder-Protein“ bezeichnen.

Proteinpulver Scitec Nutrition Whey

Heißer Tipp:

Und nun mein persönliches Sahnehäubchen for all the Naschkatzen out there! :

Das Whey von Scitec Nutrition mit dem Flavor Strawberry – white chocolate! Meine absolute Empfehlung! Wie ich diesen Geschmack jedem beschreibe? Wie der Mc Donalds Milchshake mit Erdbeergeschmack, aber ohne den großen Zuckeranteil, denn mit 112 Kalorien (in Wasser gemixt) und 22 g Protein (das sind 73 g pro 100g) ist dieses Whey ein äußerst schmackhafter Post-Workout-Shake!

Irias Aufbaustrategie

Mir hat das Einnehmen von Proteinshakes insofern geholfen, dass ich meine drei bis vier täglichen Mahlzeiten zusätzlich mit weiteren Kalorien aufstocken konnte. Denn die richtige Kalorienzufuhr war mein größtes Problem, wie ihr in unserem Transformationstext nachlesen könnt. Angefangen habe ich mit Weider Super Mass 4000, zur Zeit habe ich eine breite Range an Caseinen und Proteinen von den verschiedensten Firmen. Unter anderem:

Proteinpulver Designer Whey ESN

Im Moment habe ich das Designer Whey Pulver von ESN mit dem Geschmack Blueberry Cheesecake. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus Whey und Whey Isolaten ( also eine reinere Form des Proteins).

An der Lösbarkeit ist gar nichts zu meckern und der Geschmack ist fabelhaft ob mit Wasser oder Milch. Ein absolutes YES. Ich würde mir Produkte dieser Firma immer wieder holen. Ganz besonders gut finde ich, dass es nicht mal einen merkwürdigen Nachgeschmack hinterlässt, was ja doch häufig der Fall ist (My Protein zum Beispiel). Mit Wasser vermischt ist das Pulver, sogar für Menschen mit Laktoseunverträglichkeit geeignet.

Proteinpulver_Werte_DesignerWheyESN
Proteinpulver_ScitecNutritionSoy

Außerdem benutze ich das Soja-Protein von Scitec Nutrition mit dem Geschmack Vanille. Ich lebe nicht vegan, probiere aber trotzdem gern alles aus und bin begeistert, auf was für eine Auswahl auch Veganer zurückgreifen können, wenn es um Proteinpulver geht. Leider sind die Shakes geschmacklich gar nicht fabelhaft, wie sonst andere Sorten der Firma, trotzdem denke ich, kann man sich daran gewöhnen. Geschmäcker sind ja verschieden, vielleicht ist es ja für die fitten Veganer DAS Produkt, das weiß ich allerdings NOCH nicht. Natürlich hergestellt und auch für laktoseintolerante Menschen geeignet.

Proteinpulver_Werte_ScitecNutritionSoy

Werte und Preise können mit nicht veganen Produkten durchaus mithalten und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, also würde ich dieses Produkt nicht ganz aus den Augen verlieren, falls ich mich noch einmal dazu entscheide vegan zu werden.

Proteinpulver BiotechUSA

Heißer Tipp:

For all the Buff Cookie Monsters out there, hier spricht Iria. Das Iso Whey von BioTechUSA im Geschmack Cookies & Cream ist unbeschreiblich lecker und mit 88g Protein auf 100g eher ein Protein Monster.  Außerdem nur 1,8 Gramm Zucker und auch noch laktosefrei. Mhhhhhh Keeeeeeeeeekseeeeee!!!!

Anmerkung: Wie schon mehrmals erwähnt, haben wir alle unterschiedliche Geschmäcker und möchten euch lediglich einen kleinen Einblick in die vielfätige Welt der Proteinshakes gewähren, euch möglicherweise den Einstieg erleichtern, zu informieren oder euch einfach zu unterhalten. Bei aufkommenden Fragen, können wir gerne auf das ein oder andere Thema näher eingehen.

Bis dahin

Schriftzug stay fabulous Diamant

Ein besonders großes Dankeschön geht an das Team von Vitalymp, die uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen 🙂

Transformation – unsere persönliche Reise

Transformation – unsere persönliche Reise

Dieser Artikel über unsere Transformation ist eigentlich schon lange überfällig, allerdings haben wir uns ein wenig geziert, einen Rückblick zu wagen. Warum? Weil man sich intensiv mit sich auseinandersetzen muss und dazu gehören, logisch, auch Fehler, die im Nachhinein so klar und unbedacht erscheinen. Aber besonders aus kleinen Fehltritten, die man macht, lernt man doch am meisten, oder?!:)
Noch einmal ein kurzes Update: seit nunmehr etwas über einem Jahr gehen Iria und ich gemeinsam ins Fitnessstudio und haben unseren Alltag dementsprechend angepasst. Die Reise machen wir auch zusammen, gerade weil wir uns schon sehr viel länger kennen (seit fast 13 Jahren genau gesagt 😀 ) und wissen, von wo aus wir gestartet sind. Die eine ein bisschen zu wenig, die andere etwas zu viel auf den Rippen, waren wir nie darauf aus, das Maßband anzulegen oder jedes Gramm säuberlich zu zählen. Es ist vielmehr das Wohlfühlgefühl mit sich selbst, welches wir vor einem Jahr anstrebten. Und auch wenn wir nie unzufrieden waren, sind es doch die kleinen alltäglichen Situationen, die einen ausbremsen: das schulterfreie Shirt, das gemieden wird oder eben das Croptop, das Foto, bei dem man immer meckert, weil der Arm wieder zu dick aussieht, der schwere Atem beim Sprint zur U-Bahn, von Ausdauer fangen wir nicht an! Das Ziel war ganz klar: sich sportlich betätigen, um sich fitter und rundum wohl zu fühlen.. Ausreden haben wir uns gemeinsam strikt verboten und nach und nach kam der Spaß für Fitness.. aus dem elendigen Schweinehund wurde ein kuscheliges Schoßhündchen und ein treuer, angenehmer Workoutbuddy. Aber nun mal von Anfang:)

Vor einigen Jahren

IRIA Wenn ich heute auf dieses Bild sehe, bin ich ehrlich stolz auf mich, eine solche Transformation durchlebt zu haben. Mein Schönheitsideal war schon immer eher das kurvige Frauenbild. Nadja war damals das beste Beispiel für mich. Damals hab ich mich aber einfach damit abgefunden, entweder man ist für eine Sanduhren-Form gemacht oder eben nicht. Ich hab das als feste Konstante genommen. Ich kann halt einfach nicht zunehmen. Ist zwar schade, aber lässt sich halt nicht ändern.

Dürr, Mager und knöchig konnte ich mir immer wieder anhören. Auch das ich ja Glück hätte so ’schön dünn‘ zu sein.Es hat mich anfangs einfach genervt und später auch verletzt, sich jedes Mal wieder solche Urteile und Bewertungen von Freunden, Familie und auch Fremden anhören zu müssen. Es war nie so dass ich mir Gedanken darüber gemacht hätte, ob ich zu dick oder zu dünn war. Ich hab mir das nicht ausgesucht und ändern ‚konnte‘ ich meiner Ansicht nach nichts. Bei Ärzten kam dann auch ab und an Mal das Thema Essstörung auf, aber auch das war nie der Fall. Das Problem war ganz simpel: Ich hatte ganz und gar keine Ahnung von richtiger Ernährung. Ich hab aus Faulheit manchmal einfach nur ein oder zweimal am Tag gegessen und da dann meistens Fertigessen oder Fast Food. Auch Süßes und zahlreiche Snacks sind immer wieder Mal dabei gewesen. Ich dachte natürlich: „Anscheinend kann ich alles Essen ohne zuzunehmen.“ Was ja nicht der Fall ist, wenn man dann trotzdem nicht mal auf 1000 Kalorien kommt an einem Tag, ist ja ganz klar, dass sich da nicht viel aufbaut. So war ich letztendlich bei 50 Kilogramm Körpergewicht, mal ein halbes Kilo mehr, mal weniger.

Zusätzlich kommt noch dazu, dass ich auch schlichtweg keine Ahnung hatte inwiefern ich mich körperlich überhaupt verändern könnte. Denn sportlich, war ich bis auf’s Tanzen eher desinteressiert.

Für mich stand bei Sportlern immer der Sport im Vordergrund und man den athletischen Körper eben als positiven Nebeneffekt dazu bekommt. Das Sport aber das Werkzeug ist um sich eben genau diesen Körper zu „bauen“ war mir bis vor gut anderthalb Jahren nicht wirklich bewusst.

Ganz einfach Unwissenheit, was ja nichts verwerfliches ist, denn manchmal liegen Interessen und Schwerpunkte einfach woanders.

NADJA Hier wird es ungemütlich – beziehungsweise etwas zu gemütlich. Es ist ziemlich paradox, denn ich kann euch nicht viel darüber erzählen, wie die Zunahme eigentlich passiert ist. Ich rede öfter mit Iria über diese Phase, denn zu der Zeit waren wir schon befreundet und sie hat diese Gewichtsschwankung natürlich mitbekommen.. nur ich nicht. Tatsächlich nicht bemerkt! Innerhalb eines Jahres nahm ich 10 Kg zu und hielt 65 Kg (das war 2009). Das ist auch okay, denn aus den unterschiedlichsten Gründen können Gewichtsveränderungen entstehen, egal in welche Richtung. Besonders bei Frauen höre ich diese Art von Geschichten oft, meist wird innere Unausgeglichenheit nach aussen getragen und schlägt sich auf der Waage nieder. Ich bin aus beruflichen Gründen weggezogen und das zum ersten Mal (wenig Bewegung und kleinere, ok, größere Esssünden). Das war mein Katalysator 🙂 Das tatsächlich Erschreckende an der Situation ist jedoch: wenn das Körperbewusstsein noch nicht so ausgeprägt ist, dass man diese Veränderung bemerkt. Oder war es pure Ignoranz? Keine Ahnung..

Doch genauso wie sich dieses “Kurzzeithoch” einschlich, war es auch wieder weg. Meine allgemeine Laune verbesserte sich peu à peu aus diversen Gründen und so auch die Motivation, sich etwas zu bewegen und ab und an schwimmen/ joggen zu gehen. So konnte ich in 8 Monaten 7 Kg verlieren, das natürlich wieder, ohne etwas bemerkt zu haben oder je die Intention des Abnehmens gehabt zu haben (warum auch? Es hatte sich ja nie etwas geändert hehe).


Ich ziehe Fazit: Gewichtsschwankungen sind in keinem Fall schlimm und haben zumeist einen Grund.Das traurige ist, wenn man nichts von alldem mitbekommt/ will und sich so bewusst dafür bzw dagegen entscheiden kann. Ich lerne bis heute, dass das viel angesprochene Wohlfühlgefühl SO WICHTIG ist. Es geht nicht ausschließlich um das körperliche Wohlbehagen, sondern um sämtliche Umstände im Leben. Also mach dir deine Lebenssituation so cosy, wie es dir möglich ist!

Der Knackpunkt - Vor etwas mehr als einem Jahr

IRIA Wie schon öfter erwähnt waren wir nie die typischen Sportskanonen und trotzdem haben wir uns damals hier in Berlin in einem Fitness Studio angemeldet. Anfangs einfach weil man ja trotzdem fit und gesund bleiben wollte. Mit der Zeit kam in mir immer mehr der Wunsch auf, mehr zu Wissen, die Geräte besser nutzen zu können und mich noch mehr ans Limit zu bringen. Es gab eigentlich keinen richtigen Knackpunkt, ich würde es eher als schleichenden Prozess bezeichnen.

Ein guter Freund hatte in kurzer Zeit extrem an Muskeln aufgebaut und so sein Erscheinungsbild völlig verändert. Als dann ein Arbeitskollege auch aus dem Nähkästchen geplaudert hatte, wie er sein Gewicht aufgebaut hat, hat es mich gepackt und ich dachte, das schaffe ich auch.

Ich hatte es satt, ständig als Mädchen oder Kindchen abgestempelt zu werden. Ich hab mich einfach nicht wohl gefühlt.

Wenn man im Gesicht jung aussieht, ist das eine Sache, aber körperlich immer als dürr und mager bezeichnet zu werden, passt nicht mit dem überein, wie man sich selbst fühlen und sehen möchte.

Angefangen habe ich mit Unmengen zusätzlichen Mahlzeiten, meine Kalorien gezählt und später noch Protein Pulver für Hard Gainer mit in den Essensplan aufgenommen. Meine Trainingseinheiten habe ich auf vier Mal in der Woche erhöht. Zu dieser Zeit habe ich 52 Kilogramm gewogen.

Wenn wir uns die Bilder heute anschauen, müssen wir darüber lachen wie unbeholfen wir darauf aussehen und vor allen dingen unsportlich. Aber hey, jeder fängt mal an, umso stolzer können wir auf das schon erreichte sein und hoffen, dass wir noch einiges erreichen werden. Was uns zum vorerst letzten Teil unseres Textes und somit unserer Transformation bringt.

NADJA Das 2009 – Dilemma war nun sechs Jahre her und das Gewicht hatte sich eingepegelt. Ich war seit langem im Fitnessstudio angemeldet aber ehrlich? Ich war kurz davor, mich vom Fitnessstudio abzumelden, denn lang genug habe ich ja gezahlt, ohne dass je eine Gewichtsscheibe meinerseits bewegt wurde:) Doch mit Iria als mein Workoutbuddy habe ich einen Mitstreiter gefunden im Kampf gegen den fiesen Schweinehund. Was anfangs als zaghafte Trainingseinheiten ein bis zweimal die Woche begann, verselbstständigte sich relativ schnell, da uns irgendwann der Ehrgeiz packte. Persönlich gesprochen fand ich einen perfekten Ausgleich zum Uni- bzw Arbeitsalltag und erklärte Gym- Zeit zur persönlichen Qualitytime, weil ich mich dort nur mit mir beschäftige. Nach einigen kläglichen Versuchen, eine sportliche Routine zu erlangen, änderte ich nun einige Dinge: statt mit leerem Magen zum Gym zu torkeln, um dann lustlos aufzugeben, machte ich kleinere Ernährungsumstellungen, besonders Instagram half mir dabei, Inspirationen zu bekommen. Stylische Gymwear pushte meine Motivation, so füllte sich der Kleiderschrank unaufhörlich. Langsam und stetig etablierte sich der Gang ins Studio als normal und alltäglich. Allerdings hatte ich arge Probleme mit gesunder Ernährung. Das wollte noch nie so richtig funktionieren. Also startete ich im August 2015 mit 58,5 Kg und keiner Ahnung, wie sehr man die Zügel in der eigenen Hand hat 🙂

Heute

NADJA Was ist bis heute geschehen? Natürlich haben sich gewisse körperliche Veränderungen eingestellt, die aber so schleichend kommen, dass man sie selbst kaum wahrnimmt (was schade ist, da muss extra ein Transformationstext daherkommen, um vor Augen zu führen). Ich freue mich am meisten darüber, zu erkennen, dass ich meine jahrelang perfektionierten Handlungsweisen und -marotten über Bord werfen kann, wann immer ich das möchte. Der Schweinehund ist ein besiegbarer Endgegner, wenn man sich ihm in kleinen Schritten nähert (mit Brecheisen ist bei mir nicht drin). Mit einem gewissen Stolz erkläre ich den Gymbesuch seit über einem Jahr zur Routine, aber mit einem größeren Stolz gebe ich zu, meine ungesunde Fertiggericht- Ernährungsweise in den Griff bekommen zu haben, was mir die größten körperlichen Erfolge einbrachte bisher. 54 Kg sind bis dato erreicht, aber das ist nicht das Wichtigste. Vielmehr hatte ich das Ziel, den Körper zu shapen und Fett zu reduzieren und Muckis an bestimmten Stellen wie Beine und Po aufzubauen.. an diesem Detail arbeite ich gerade.

Es wird mir, hoffentlich, nie wieder passieren, dass ich starke körperliche Veränderungen nicht bemerke, denn durch diese Reise bisher habe ich mehr Körperbewusstsein erobert. Aber das beste an der Journey bisher? Aus der Pflicht, zum Sport zu gehen, wurde ein geringes Übel, aus diesem Übel wurde Spaß und wir beiden können heute nicht leugnen, dass ein gewisses Suchtverhalten delight uns ins Gym zieht. Wenn du das mit deiner besten Freundin zusammen erlebst, dann kann man das nur feiern, oder? 🙂

IRIA Meistens liegt Über – oder Untergewicht eben an der falschen ‚Beziehung‘ zum Essen. Ich hab es oft so gesehen als hätte ich genug gegessen. Was schlicht und einfach nicht stimmt. Das war nie krankhaft, ich hab es einfach nie anders kennengelernt. Regelmäßige Mahlzeiten zu halbwegs normalen Zeiten waren einfach nicht teil meines Heranwachsens. Nun gibt es bei mir mindestens drei Mahlzeiten, mal schon vorbereitet, mal spontan gezaubert, zusätzlich noch gesunde Snacks und Protein Shakes. Das richtige Verhältnis zum Essen ist das Wichtigste auf dem Weg zur fabulous shape. Ob zu oder abnehmen, die Ernährung spielt hierbei mehr mit, als die Bewegung (die man sicherlich nicht ganz außer Acht lassen sollte)

Wir sind sicherlich keine Experten im Bereich Fitness und Ernährung, haben jedoch einiges dazu gelernt und schon viel geschafft. Mittlerweile bringe ich 59 Kilogramm auf die Waage. Wie gesagt, es geht nicht darum Kilos zu zählen. Die zahlen sind lediglich da um euch zu verdeutlichen welche Transformation wir hinter uns haben.

Wichtig ist, dass ich mich endlich super wohl in meiner Haut fühle, endlich passt mein Äußeres zu meinem Inneren. Das einzige, was ich bereue ist, nicht schon früher angefangen zu haben.
Trotzdem sind wir definitiv noch nicht am Ende unserer Reise.

Sooo, genug von uns, erzählt uns doch von eurer Transformation. Was hat euch inspiriert und motiviert? Wir sind gespannt eure Geschichten zu hören. Bis dahin,

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